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Woher kommt die Redewendung          Druckversion

Woher kommt die Redewendung "Das ist des Pudels Kern"?

Gestellt von: Anita / München



Antwort

von:
  verschiedene, 01.10.2008 um 19:10:33 Uhr » antworten
 
Des Pudels Kern bedeutet: Der wahre / eigentliche Sachverhalt / des Rätsels Lösung. Stammt aus Goethes "Faust" und bezieht sich darauf, dass sich Mephistopheles in der Gestalt eines schwarzen Pudels Faust naht.

von:
  Jakob Bayer aus Ingolstadt, 13.05.2006 um 20:27:03 Uhr » antworten
 
Gibt es auch eines Dackels Kern? Wenn ja, ist das in der Weltliteratur nachzulesen? Oder vielleicht sogar des Schweinderls Kern?

von:
  michael schmerler biesdorf, 25.05.2006 um 12:53:23 Uhr » antworten
 
das weiss doch jedes kind welches scon mal einen schlag in den magen bekommen hat

von:
  nathalie aus laudenbach, 11.10.2006 um 21:16:18 Uhr » antworten
 
wieso ein pudel? wäre eine katze oder ein rabe nicht besser um den teufel darzustellen?

von:
  Erika, 22.11.2006 um 01:15:51 Uhr » antworten
 
Hallo, ich habe auch mal einen Pudel gesehen, in Böblingen! Der hatte aber keinen Kern, dir wollte mich beißen, da habe ich ihm gesagt: "er solle doch bitte nicht beißen, da ich sonst wieder in die Klinik muss." Jetzt muss ich bald in Bett und schlafen, da ich in den Brechtbau muss und ganz viel lernen darf...... usw.usw.usw.

von:
  Erika, 22.11.2006 um 01:18:26 Uhr » antworten
 
...ich vermisse den ANTON!!!!

von:
  rainer aus tübingen, 22.11.2006 um 01:19:32 Uhr » antworten
 
ich will geknuddelt werden...am liebsten von .r...

von:
  Rainer, 22.11.2006 um 01:20:32 Uhr » antworten
 
Du bist echt mal richtig süüüüüüüüüüüüüß!!! Wo und wann? Am besten heute noch!!!

von:
  Franz M. aus G. - Nähe Frankenthal, 03.03.2007 um 15:43:07 Uhr » antworten
 
Ich lese die Kommentare zu "des Pudels Kern" und komme zu dem Schluss: Auch bei durchaus anspruchsvollen Themen wie Goethes Faust kommen vorwiegend ungebildete, unkultivierte oder wirklich strohdumme Zeitgenossen zu Wort. Die 68er Lehrer-Generation, die ihren "Marsch durch die Institutionen" auf so unerfreuliche Weise wahr gemacht hat, tritt gottlob in diesen Jahren ab. Es kann also nur besser werden.

von:
  Frank A. aus Frankfurt, 07.05.2007 um 13:05:31 Uhr » antworten
 
Glücklicherweise hat Herr Franz M. alles wesentlichen zu den Kommentaren davor geschrieben, so genügt es, ihm in allen Punkten zuzustimmen und zu der tollen Formulierung zu gratulieren. Danke

von:
  birgit aus frankfurt, 26.06.2007 um 10:32:29 Uhr » antworten
 
eingebildete idioten!!!

von:
  D. Radke, Bremen, 28.06.2007 um 16:24:27 Uhr » antworten
 
Ich kann als Schüler der Elften Klasse den Beiden nur zustimmen. Hier mangelt es an Niveau, im Bezug auf die zuvor abgegebenen Kommentare!!! Wer sich austoben will, soll dies Bei Knuddels tun... Desweiteren, ist dieser Artikel hilfreich, um diesem Kommentar seinen eigendlichen Sinn zu geben.

von:
  Julia, Berlin, 11.07.2007 um 10:49:12 Uhr » antworten
 
Ich stimme ebenfalls zu, aber Rechtschreibung sollten wir dann doch noch einmal üben...

von:
  , 11.07.2007 um 19:00:43 Uhr » antworten
 
vielleicht ist damit der verstan des Dackels gemeint er ist ja nicht gerade klug

von:
  Hans-Ulrich aus Domodossola, 24.10.2007 um 14:35:44 Uhr » antworten
 
Das mit dem Pudel und dessen Ursprung war mir auch unklar ... aber Kutteln an ner Tomatensauce mag ich sehr !

von:
  G. aus Wien, 30.10.2007 um 13:50:33 Uhr » antworten
 
ich bewundere immer den deutschen Humor! Ihr müsst wohl viele Keller haben, wo ihr zum Lachen hingeht. Toi, Toi, Toi!

von:
  Hühnerschaf / Elberfeld, 11.12.2007 um 11:53:47 Uhr » antworten
 
Seltsamer Club hier, aber die "tollen Formulierungen", wie sie Frank A. bei Franz M. lobt,würde ich gerne einmal lesen, wo stehen sie denn, mir kommt das alles hier etwas stark gekürzt vor? Wann wurde denn der erste Pudel erwähnt, d a s würde mich interessieren, bei den Ägyptern scheinen ja eher Schakale abgebildet zu sein, oder sind dies auch schon Pudel? Sorry, Frank, für so dumme Fragen! Hühnerschaf aus E.

von:
  Ekkehard / Bruxelles, 13.01.2008 um 16:04:01 Uhr » antworten
 
Wirklich schade. Ich wußte, dass das Zitat aus Faust stammt und wollte mal Google testen; schon der erste Link ein Volltreffer - eine prima Antwort! Und dann macht man den Fehler und blättert nach unten in der Hoffnung, die ebenso geistreichen Kommentare lesen zu können: GIBT ES KEINEN WEBMASTER, DER HIER AUSMISTET?!

von:
  Kati / Revenahe, 26.01.2008 um 16:44:40 Uhr » antworten
 
Dackel sind ganz und gar nicht unklug! Ganz im Gegenteil!!!

von:
  Franz Strandl, Linz, 07.02.2008 um 00:40:34 Uhr » antworten
 
Ich kann mich nur der Meinung von Franz M. aus G. und jender von Ekkehard aus Buxelles anschließen. Wie aus den Zusendungen zu sehen ist, gibt es jede Menge Ungustler, die nichts besseres wissen, als die Zeit für dumme Meldungen zu verschwenden.

von:
  FXW / Franken, 07.02.2008 um 23:31:27 Uhr » antworten
 
Hier bin ich Mensch hier darf ich´s sein! Anstatt sich mit dem Thema ernsthaft auseinanderzusetzten wird unsere "literarische" Kultur verkrüppelt!! Vielleicht fehlt es manchmal an der nötigen Reife, den Versuch zu wagen etwas verstehen zu wollen. Mir ist auch adhoc kein Dichter oder Schriftstller bekannt der solch grundlegende Werke in Knittelversen aus Österreich verfaßt hätte :((. Leider ist es so, daß DSDS nicht den Status erhalten wird den ein Goethe schon im Ansatz des ersten geschriebenen Buchstaben hatte ;-) Also einige Antworten sind desshalb mit Sicherheit als FauxPas zu werten ;-) Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor!

von:
  Oliver B. aus Judenburg, 21.06.2008 um 11:38:44 Uhr » antworten
 
„Des Pudels Kern“ stammt aus Johann Wolfgang von Goethes Drama Faust, aus der Szene, in der Faust mit einem Pudel in sein Studierzimmer zurückkommt und versucht, die Bibel in sein „geliebtes Deutsch“ zu übersetzen. Er fühlt sich gestört durch den Hund und versucht ihn mit den Worten „Knurre nicht, Pudel!“ zum Schweigen zu bringen. Doch dann tritt Mephistopheles wie ein fahrender Scholast gekleidet hinter dem Ofen hervor und fragt: „Wozu der Lärm! Was steht dem Herrn zu Diensten?“ Jetzt versteht Faust, was es mit dem Pudel auf sich hat und äußert erstaunt: Das also war des Pudels Kern! Ein fahrender Skolast? Der Kasus macht mich lachen.

von:
  Peter / Florenz, 05.07.2008 um 10:31:47 Uhr » antworten
 
Zweifelsohne konnte man diese Redewendung zuerst bei Goethe lesen. Die Fragestellung ist nun, ob dies bereits die Antwort gebe. Müsste man nicht vielmehr danach fragen, was Goethe zu dieser Sentenz beseelt habe? Ich beschäftige mich derzeit mit der Beziehung zwischen Goethe und Shopenhauer. Anfangs bewundernd, nach mehreren Feindseligkeiten indessen fürderhin gestört. Schopenhauer hatte stets einen Pudel. Bei jener Relation sollte man gedanklich ansetzen, helft mir!

von:
  ich.nich, 17.07.2008 um 13:31:03 Uhr » antworten
 
Pudel sind halt böse :D --> Jede Statistik zeigt, dass Pudel Spitzenreiter in punkto Aggression gegenüber anderen Hunden und auch Menschen ist. Typischer Fall von Selbstüberschätzung. Dackel sind auch sehr "Selbstbewusst", wobei das nach realistischer Einschätzung ihrer Körpergröße klingt, die sie offenbar nicht haben.

von:
  Frank Luschnat, Grünstadt, 23.07.2008 um 10:39:19 Uhr » antworten
 
Das historische Vorbild von Faust war ein Alchemist des Mittelalters namens Heinrich Agrippa. Dieser behauptete von sich, einen Dämon in einen Hund verwandelt zu haben und nun seinen Willen zu beherrschen. Als "Beweis" führte Herr Agrippa die Tatsache an, dass der Hund ihm überall hin folgte. Darum der Pudel.

von:
  D. heinmünster, 31.08.2008 um 10:46:43 Uhr » antworten
 
zum Kommentar von Herrn G aus Wien Wegen einem anderen Zeitgenossen aus Östereich sind wir Deutschen am Anfang tatsächlich "zum Lachen in den Keller gegangen" und später dann nicht mehr herausgekommen.

von:
  Dr. Michael Rischke, Berlin, 09.09.2008 um 19:43:23 Uhr » antworten
 
Der Kommentar von D. Heinmünster leidet unter dem Dativ: Wegen steht mit dem Genitiv, das sollte inzwischen auch allen Kellerasseln bekannt sein.

von:
  Dr. Michael Rischke, Berlin, 09.09.2008 um 19:43:35 Uhr » antworten
 
In der Antwort von Julika muss es "nähert" heißen, nicht "naht".

von:
  joel friedman hh, 15.09.2008 um 10:16:51 Uhr » antworten
 
der pudel ist ein genetisch manipulierter ursprünglicher wolf. er ist häufig scharz, häufig weiß, es gibt ihn in groß und klein , als könig , oder zwerg, in vielerlei anderen formen, vom menschen und zeitgeist formuliert, von der bestie zum model für schönheit und schutz und kommunikation! ein versuchssymbol schlechthin und dienstbar! des pudels kern ist die auch im menschen wohnende schaffenskaft der idee!

von:
  Paul aus Ploen, 01.10.2008 um 19:10:32 Uhr » antworten
 
Hm, ich haette den "Pudel" eher Arthur Schopenhauer zugeschrieben. Dieser liebte ja seinen Pudel abgoettisch, viel mehr als Menschen. Jedesmal wenn ein Pudel starb, schaffte er sich einen neuen an. Er war der Ueberzeugung, ein Hund wohnte jedem Hund inne. Also haben alle Pudel einen gemeinsamen "Kern". Hatte Goethe, der ja Zeitgenosse Schopenhauers war, den Pudel gar gekannt und deshalb seinen Mephisto eine Pudel-Gestalt annehmen lassen?

von:
  hkm, 10.01.2009 um 12:46:55 Uhr » antworten
 
der pudel taucht auch n harry potter auf, sirius black ist doch auch ein hund der seine form wandelt....

von:
  hkm, 10.01.2009 um 12:47:38 Uhr » antworten
 
stimmt nicht, johann faust war das wahre vorbild für goethe...

von:
  , 13.04.2009 um 15:53:57 Uhr » antworten
 
Leute, tut mir den gefallen und hört auf, den eigentlichen Sachverhalt zu verunglimpfen. Es geht hier schliesslich um eine Redewendung, die Eingang in die deutsche Sprachkultur gefunden hat, und einzig hilfreich zum Verständnis dieser Redewendung ist eine sachgemäße Erklärung desselbigen.

von:
  KIm, 10.05.2009 um 23:52:26 Uhr » antworten
 
Kommentar vom 13.04.; kann nur zustimmend nicken!

von:
  annanym, 23.07.2009 um 10:22:12 Uhr » antworten
 
nein, der pudel taucht NICHT in harry potter auf. und ja, der genitiv soll hochleben. meine güte. man googelt und dann das. entrüstung. ein pudel, der beißen wollte ... alltagsgeschichten als antwort zu einer frage solchen umfangs. wow.

von:
  , 06.11.2009 um 09:32:06 Uhr » antworten
 
Das also ist des Pudels Leine, sagte Faust zu Gretchen als er wieder aufstand.

von:
  Tino S., Varel, 07.03.2010 um 12:05:54 Uhr » antworten
 
Erst heute stosse ich auf diese Diskussion. Dennoch mein Dank für die wirklich aufklärende Antwort von: Frank Luschnat, Grünstadt und für die qualitäts-einfordernden Beiträge einiger weniger anderer hier. Gruß T.S.




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